Werbung für ihr Haus

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"Häuser sind ja gesucht, da setze ich einfach was in die Zeitung und dann wird sich schon jemand melden oder?"

Falsch! Genau das sollten Sie nicht tun, denn was wird passieren? Jeder der irgendetwas in der Richtung Haus sucht, wird sich melden, da ja keiner genau weiß um was es geht und wie das Haus aussieht. Sie werden ganz sicher eine Vielzahl an Anrufen bekommen und zwar zu jeder erdenklichen Tageszeit, den ein oder anderen sicherlich auch nachts.
Es ist mit Sicherheit auch in Ihrem Interesse, nur wenige Anrufe zu erhalten, bei welchen es sich dann auch um Personen handelt, die wirklich an Ihrer Immobilie interessiert sind. Eine zielgerichtete Werbung ermöglicht Ihnen genau das und zudem sorgt sie dafür, dass Besichtigungen fast ausschließlich mit potenziellen Käufern stattfinden.
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Aber wie finde ich die richtige Zielgruppe?

Zuerst sollten Sie sich fragen, für wen Ihr Haus, Ihre Wohnung oder Ihr Grundstück überhaupt interessant ist. Sind es Familien mit Kindern beziehungsweise zwei oder mehr Generation die in ihre Immobilie einziehen können. Sind es, gerade bei Eigentumswohnungen, Singles oder Paare, vielleicht sogar ein Investor, der Ihr Objekt zur Generierung von Ertrag erwerben möchte, all diese Informationen sind bei zu vermietenden Objekten häufig interessant. Auch Personen mit Bedarf an einem Büro oder aufwendigem Hobby können eine Zielgruppe sein.
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Fotografie- Wie rücken Sie Ihre Immobilie ins rechte Licht?

Es ist wichtig, alle Außenaufnahmen, sofern möglich, bei Sonnenschein, im Idealfall, zur Mittagszeit, zu machen. Da Bilder in der Regel zu dieser Zeit am besten werden. Allerdings müssen Sie hier gesetzlich einige Dinge beachten. Solange Sie mit dem Fotoapparat/Smartphone in der Hand vor Ihrem Haus auf der Straße stehen, können Sie Ihren Ideen freien Lauf lassen. Diese Freiheit endet jedoch, sobald Sie ein hohes Stativ benutzen oder aus dem Fenster des Nachbarn fotografieren, hierbei gibt es nämlich einige Dinge zu beachten.
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Und zwar die Panoramafreiheit:

Die Panoramafreiheit ist eine Einschränkung des Urheberechts, die es Jedermann ermöglicht, urheberrechtlich geschützte Werke, beispielsweise Gebäude, Kunst am Bau oder Kunst im öffentlichen Raum, die von öffentlichen Verkehrswegen aus zu sehen sind, zu fotografieren, ohne dass hierfür der Urheber des Werkes um Erlaubnis ersucht werden muss. Allerdings steht gegen diese Regelung beispielsweise das Eigentumsrecht, das Hausrecht, die Persönlichkeitsrechte der Bewohner eines Gebäudes oder die staatliche Sicherheitserwägungen (etwa bei militärischen Anlagen). Diese werden von der Panoramafreiheit üblicherweise nicht oder nur in engem Rahmen tangiert. (Quelle: Wikipedia)


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Die Innenaufnahme

Bei Innenaufnahmen ist es wichtige keinen zu großen Weitwinkel (Weitwinkelobjektiv) zu wählen, da nun mal nicht jeder Raum ein Tanzsaal sein kann. Mit solchen Aufnahmen schüren Sie nur große Erwartungen, welche später nicht erfüllt werden. Zudem sollten Sie überlegen zu welcher Tageszeit Sie fotografieren, da Aufnahmen bei Sonnenschein oft sehr schwierig sind.

Aber was sollten Sie fotografieren?
Hierbei ist wichtig zu beachten, dass der normale Raum, also Boden, Decke, Wand und Fenster recht unspektakulär ist. Viel interessanter hingegen sind Bäder, Küche und besondere Einrichtungen (Schwimmbad, Sauna; Kamin). Bei allen Räumen sollten Sie darauf achten, keine persönlichen Dinge oder Wertsachen zu fotografieren. Außerdem sollten die Badezimmer von allem befreit sein und aussehen, wie aus einem Versandkatalog. Auch wenn dies eine enorme Arbeit ist, werden Sie nicht drum herum kommen. Es sei denn, Sie möchten die falsche Zielgruppe ansprechen und im Preis Federn lassen.

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Exposé-Wozu?

Ein Exposé erscheint im ersten Moment nicht notwendig, da man sich ja alles vor Ort anschauen kann. Dennoch brauchen Sie ein Exposé, wenn Sie wirklich verkaufen möchten. Denn sehr selten ist jede Person, die die Entscheidung des Käufers beeinflusst, bei der Besichtigung dabei. In den meisten Fällen werden Sie einen Großteil der Entscheider niemals kennenlernen, daher das Exposé. Stellen Sie sich nur vor die Ehefrau des vermeintlichen Käufers sitzt beim Kaffee mit einer Freundin zusammen, zieht den schlechten Ausdruck des alten Tintenstrahldruckers raus mit kleinen Bildern von der Internetseite und sie legt genau das jetzt Ihrer Freundin hin. Wenn sie nun sagt, "ist aber nicht besonderes" oder "habt ihr euch das auch gut überlegt", dann wird es schon erheblich schwieriger. Nun legt sie ihr ein hochwertiges Exposé mit schönen, von Ihnen ausgewählten Bildern hin. Die Frage, was besser ankommt, ist relativ leicht zu beantworten.

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Zu guter Letzt- Wo werben Sie?

Örtliche Blättchen sind immer einen Versuch wert, allerdings sollten Sie dies nicht mit dem Einzeiler "Haus zu verkaufen" tun(siehe oben). Viel wirkungsvoller ist es, auf Absprache mit der Druckerei ein Layout zu erstellen. Diese sogenannte Printwerbung gibt es in der Regel auch für die ganze Region. Hierbei gilt, je größer das Einzugsgebiet, desto höher sind Wahrnehmung aber auch Kosten.
Die gängigste Methode ist die Immobilienprotale wie zum Beispiel die drei führenden Immobilienscout24, Immowelt und Immonet(alle drei Namen sind eingetragene Warenzeichen und nur zur Nennung für Sie hier aufgeführt). Günstigere oder gar kostenfreie Portale sind aufgrund der geringen Aufmerksamkeit als Einzelportal nicht zur Werbung geeignet.

Der beste Zeitpunkt Kontakt aufzunehmen ist JETZT !!!

"Ich bin dabei, ist doch klar!"

Nun ist es an der Zeit!

Henry Ford hat mal gesagt: "Prüfe jedes Angebot es könnte das Beste deines Lebens sein!"
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